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Apherese-Verfahren
Das so "gereinigte" Plasma wird wieder mit den Blutzellen
vereinigt und dem Patienten zurückgegeben. Der Patient erhält
kontinuierlich und ausschließlich sein eigenes gereinigtes
Blut zurück. Die Lipidfiltration wird in der Regel alle ein bis
zwei Wochen durchgeführt und dauert etwa zwei bis drei Stunden
je Behandlung. Mit dieser für den Patienten überwiegend sehr
gut verträglichen Therapie wird der mittlere LDL-Cholesteringehalt
im Blut um mehr als 60% abgesenkt. Die Antikoagulation kann sowohl mit
Heparin als auch mit Citrat erfolgen. Lipidfiltration der Fa. Terumo BTC mit Zentrifuge
Für diese Fälle gibt es ein alternatives Verfahren mit dem Gerät SPECTRA OPTIA® der Firma Terumo BTC. Ursprünglich zur Separation des Plasmas zu dessem therapeutischem Austausch entwickelt, wird hier das Plasma mittels einer Zentrifuge aus dem Vollblut abgetrennt und danach durch einen Lipidfilter geleitet. Da hier kein Plasmaseparator verwendet wird, kann es zu keiner Verstopfung kommen. Der Lipidfilter kann sich jedoch mit den entfernten Lipiden aufsättigen, was nun hier zu einem Druckanstieg im System führt. Mittels einer Spritze kann hier nun aber manuell der Inhalt des Filters abgesaugt und in einem getrennten Beutel entsorgt werden. Hierbei muss ein gewisser Verlust von im Filter befindlichen Plasma in Kauf genommen werden, so dass die Anzahl und Menge der Absaugvorgänge begrenzt ist. Die maximale aus dem Filter abzusaugende Menge wird vor oder während der Therapie individuell vom Arzt festgelegt. |
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