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Apherese-Verfahren


Doppelfiltrations-Plasmapherese, MONET®-Verfahren der Fa. Fresenius

Die Lipoproteinfiltration mit MONET® wird eingesetzt zur Absenkung von hochmolekularen, rheologisch relevanten Plasmaproteinen wie LDL-Cholesterin, Lp(a) und Fibrinogen.

MONET® steht für Membrane Filtration Optimised Novel Extracorporeal Treatment. Der MONET®-Filter enthält eine spezielle Membran, die auf Basis der Fresenius Polysulfon® Membran weiterentwickelt wurde.

Während der Apheresetherapie wird veno-venös gearbeitet: Das Blut des Patienten wird einer Armvene entnommen und über den Plasmafilter geleitet. Der Plasmafilter trennt das Plasma von den übrigen Blutbestandteilen (Blutzellen) ab. Die zurückgehaltenen festen Blutbestandteile werden dem Patienten zurückgegeben.

Das so gewonnene Plasma wird durch einen zweiten Filter, den MONET®-Filter, geleitet. Im MONET®-Filter werden die atherogenen Proteine (LDL, Fibrinogen, Lp(a)) zurückgehalten. Das gereinigte Plasma wird im Luftdetektor mit dem Blut vermischt und gelangt zurück zum Patienten. Um die Gerinnung des Blutes außerhalb des Körpers zu verhindern, wird das Blut mit einer gerinnungshemmenden Lösung (Citrat, ACD-A oder Heparin) versetzt.


Das später entwickelte Monet-Verfahren ist im Wesentlichen mit der Lipidfiltration DFFP identisch, die Membran des Sekundärfilters besteht bei diesem Verfahren aus Polysulfon und es erfolgt keine Einstellung der Temperatur des Blutplasmas.
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